Die Dance History Tour

»München leuchtete«, schrieb Thomas Mann in »Gladius Dei«, das 1902/1903 erschien. Was weniger bekannt ist, um die Zeit tanzte München auch. Die Kunst- und Bierstadt war eine wichtige Geburtsstätte der neuen Kunstform des freien Tanzes.

Am Beginn ihrer gefeierten Deutschlandtournee im Münchner Künstlerhaus besuchte Isadora Duncan Franz von Stuck in seiner Villa, um ihm vorzutanzen. Stuck wiederum fotografierte seine Tochter als Skirt Dancer. In München debütierten schon vor den Ersten Weltkrieg Protagonist:innen wie Sent M’ahesa, Clotilde von Derp, Alexander Sacharoff, Rudolf von Laban und Mary Wigman und fanden sich zu einer ersten freien Tanzszene zusammen. Hier wurden grundlegende Publikationen zum »modernen Tanz« verlegt; Hans Brandenburg, der Chronist der neuen Kunst, lebte und wirkte in München. Die »DANCE History Tour«, realisiert beim Festival DANCE 2019 und 2021, führt mit dem Fahrrad zu wichtigen Schauplätzen dieser neu zu entdeckenden Münchner Tanzgeschichte. Wissenschaftler:innen und Tanzschaffende vermitteln live im Dialog tanzhistorische und kulturelle Kontexte; auch werden Dokumente und Reenactments präsentiert. Hier finden Sie einen Überblick über die Stationen der »DANCE History Tour«.

DANCE History Tour

Was kann man sich unter der Dance History Tour vorstellen?
Wo führt sie hin?
Und warum fährt man Fahrrad?

Künstlerhaus | Reklamemarke des nebenan gelegenen, ebenfalls von Seidl erbauten Kaufhauses Oberpollinger | im Hintergrund links die 1887 eröffnete, 1938 zerstörte Synagoge | Druck der graph. Kunstanstalt Oscar Consée, München | © Bibliothek Betz

1 KÜNSTLERHAUS

LENBACHPLATZ 1
(BIS 1905: BACHSTRASSE)

Im 1901 erbauen Künstlerhaus, dem prunkvollen Vereinsheim der Münchener Künstlergenossenschaft, gab Isadora Duncan 1902 ihr erstes Gastspiel in Deutschland. Damit begann hierzulande die Entwicklung des modernen Tanzes. Im Künstlerhaus debütierten auch die Münchner Tänzerinnen Rita Sacchetto (1905) und Sent M’ahesa (1909).

Palais Schrenck-Notzing | Fotografie (vor 1912) | aus: »München und seine bauten«Hg. vom Bayerischen Architekten- und Ingenieurverein | München 1912

2 Palais Schrenck-Notzing

MAX-JOSEPH-STRASSE 9
(FRÜHER: NR. 3)

Das 1904–1906 erbaute Palais Schrenck-Notzing enthielt auch die Praxisräume des Arztes und Parapsychologen Albert Freiherr von Schrenck-Notzing. Der lud 1904 die Pariser »Schlaftänzerin« Magdeleine Guipet (Madeleine G.) nach München ein und organisierte ihre Aufsehen erregenden Auftritte im Schauspielhaus.

Gruß aus dem »Kaim-Saal« | Ansichtskarte, Lithographie (gelaufen 1904) | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

3 Kaim-Saal / Tonhalle

TÜRKENSTRASSE 5
ECKE PRINZ-LUDWIG-STRASSE

Das von dem Konzertveranstalter Franz Kaim in Auftrag gegebene Konzerthaus wurde 1905 in Tonhalle umbenannt. In den diversen Sälen des Gebäudes traten u.a. Alexander Sacharoff, auch im Duo mit Clotilde von Derp und Gertrud Leistikow auf; hier präsentierte 1913 Rudolf Steiner die weltweit erste Eurythmie-Vorführung. Im Kleinen Kaim-Saal gaben die Schwestern Margaret Delius-Rice und Ethel Rice »Turn- und Tanzkurse«, zu deren Schüler*innen Clotilde von Derp zählte.

 »Hôtel Union, München. Barerstrasse 7. Besitzer: Kath. Kasino München« | Innenhof mit Eingang zum Saal | Ansichtskarte (gelaufen 1909) | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

4 Unionssaal

BARER STRASSE 7

Das 1907/08 erbaute Hotel Union war Eigentum des Katholischen Kasinos. Im rückwärtigen Gebäude befand sich der große Unionssaal mit einer modern ausgestatteten Theaterbühne. Hier debütierte im April 1910 die 17-jährige Münchnerin Clotilde von Derp, die erste Vertreterin des Ausdruckstanzes im »Stil einer neuen Zeit«, und trat hier bis 1912 noch öfter auf.

Glyptothek | Fotografie, Albuminpapier (ca. 1890) | Vertrieb: Alfred Schmid (Schmid & Janke), Kunst-, Musikalien- und Pianofortehandlung in München | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

5 Glyptothek

KÖNIGSPLATZ 3

Leo von Klenze, der Privatarchitekt Ludwig I., entwarf 1826–1830 die Glyptothek am Königsplatz, Münchens erste öffentliche Sammlung und das einzige Museum weltweit, das ausschließlich der antiken Skulptur gewidmet ist. Nicht nur in Isar-Athen fungierte die griechische Antike als Bildungsideal. Für ihren »Tanz der Zukunft« ließ sich Isadora Duncan speziell von antiken Skulpturen und Vasenbildern inspirieren und besuchte bei ihrem München-Gastspiel 1902 die Glyptothek, ebenso wie 1908 die Tänzerin Ruth St. Denis.

Villa Lenbach und Ateliertrakt | Fotografie | um 1900 | © Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München

6 Lenbachhaus

LUISENSTRASSE 33

Der als Porträtmaler höchst erfolgreiche »Münchner Künstlerfürst« Franz von Lenbach ließ sich von Gabriel von Seidl 1887–1890 ein Ateliergebäude und eine repräsentative Villa direkt an der Prachtroute Brienner Straße und dem Königsplatz errichten. 1899 lud er die Cancan-Tänzerin Saharet ein, um sie zu malen. Ein Schwerpunkt der Städtischen Galerie im Lenbachhaus ist dem Umkreis des »Blauen Reiter« gewidmet, zu dem auch der Tänzer Alexander Sacharoff zählt.

Sabrina und Alexandra im Lenbachhaus | © Munich Dance Histories

Der Konzertsaal des Odeon | Fotografie | © Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege

7 Odeon

ODEONSPLATZ 3,
AN DER LUDWIGSTRASSE

Das 1828 eröffnete Königliche Odeon des Architekten Leo von Klenze wurde als Konzert- und Ballsaal genutzt und war Sitz der Musikhochschule, bis es 1944 durch Bomben zerstört wurde. Die Säulenordnung des ehemaligen Konzertsaals im ersten Stock schmückt seit dem Wiederaufbau 1954 den Innenhof des Bayerischen Innenministeriums. Im Odeon trat im Juni 1910 der Tänzer Alexander Sacharoff vor die Öffentlichkeit, der erste männliche Protagonist des modernen Tanzes.

Odeonsplatz, Kunst-Salon Littauer | Fotografie von Ferdinand Finsterlin, München, Albuminpapier (ca. 1890) | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

8 Kunst-Salon Littauer

ODEONSPLATZ 2

Der Kunst-Salon Littauer mit seinen elf Schaufenstern am Odeonsplatz präsentierte Kunst, Reproduktionen und edles Kunsthandwerk. Hier hatte 1896 der Designer Hermann Obrist mit abstrakten Stickereien in München den Jugendstil eingeläutet. Neben Kunstbüchern und Buchkunst gab es auch Fotografien zu erwerben: Porträts der königlichen Familie und Rollenbilder von Hofschauspielern oder gastierenden Stars. Der junge Dichter Hans Brandenburg kaufte hier 1908 die Fotoserie der Schwestern Wiesenthal und begann damit seine Karriere als Tanzpublizist.

Deutsches Theatermuseum, Eingang und Hofgartenarkaden | Fotografie | © Deutsches Theatermuseum

9 Deutsches Theatermuseum

GALERIESTRASSE 4A / HOFGARTENARKADEN

Die berühmte Münchner Schauspielerin Clara Ziegler stiftete 1909 ihre Villa am Englischen Garten, ihr Vermögen und ihre eigene Sammlung zur Einrichtung eines Theatermuseums. Das wurde 1910 eröffnet, und 1953 zog die Clara- Ziegler-Stiftung in den Galerietrakt am Hofgarten. Zu den bedeutenden Sammlungsbeständen des staatlichen Deutschen Theatermuseums zählen auch weit über 4 Millionen Theaterfotografien, darunter das Archiv von Hanns Holdt, der ab 1912 fast alle Tänzer:innen des modernen Tanzes in München fotografierte.

Sabrina und Alexandra im Deutschen Theatermuseum | © Munich Dance Histories

Vereinigte Werkstätten für Kunst im Handwerk

10 Vereinigte Werkstätten für Kunst im Handwerk

ODEONSPLATZ 1, EINGANG BRIENNERSTRASSE

In den Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk, Münchens avanciertester Design-Firma mit Verkaufs- und Showroom Ecke Brienner Straße / Odeonsplatz waren vor Clotilde von Derps Debüt 1910 speziell für ihren »freien Tanz« angefertigte Reform-Tanzkleider ausgestellt: kurzärmelig oder ärmellos, mit nur knielangen oder für freien Schwung locker bis zu den Füßen fallenden Röcken.

Palais Portia / Museumsgebäude, Portal | Ansichtskarte, Verlag und Phot. von Susanne Homann, Werkstätte für moderne Lichtbildkunst, Darmstadt. 1909 (Serie I, Nr. 8) | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

11 Palais Portia / Museum

KARDINAL-FAULHABER-STR. 12
(FRÜHER PROMENADESTRASSE)

Interessant ist das Barockpalais durch seine Baugeschichte (seit 1693) und ebenso durch seine Besitzer:innen und Bewohner:innen. Das Haus wurde 1944 durch Bomben zerstört; nur die von François de Cuvillies umgestaltete Rokokofassade (1737) blieb erhalten. Für die literarisch-musikalische Gesellschaft »Museum« hatte Leo von Klenze 1819/20 einen kleinen und einen großen Saal eingebaut, Münchens ersten öffentlichen Konzertsaal. Zugleich ist das im 19. Jahrhundert Museum benannte Palais eine der Geburtsstätten des modernen Tanzes. Rudolf von Laban veranstaltete hier 1914 Demonstrationsabende seiner Schule; dabei trat Mary Wigman zum ersten Mal als Tänzerin und Choreographin an die Öffentlichkeit.

Hotel Bayerischer Hof | Ansichtskarte des Cajütsbureau des Norddeutschen Lloyd in München, H. G. Köhler, Promenadeplatz 19, Fotografie | Ansichtskarte, Poststempel 1911 | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

12 Hotel Bayerischer Hof

PROMENADEPLATZ 2–6
(FRÜHER Nr. 19)

Auf Wunsch Ludwigs I. von dem Industriellen Joseph Anton von Maffei und nach Plänen Friedrich von Gärtners 1841 erbaut, ist das Hotel Bayerischer Hof das älteste Luxushotel Münchens. Hier stiegen Staatsgäste und Prominente ab, so auch seit 1902 Isadora Duncan. Studenten standen oft stundenlang singend unter ihrem Hotelfenster und hörten nicht eher auf, bevor sie sich nicht zeigte und ihnen Blumen oder Taschentücher zuwarf – ähnlich wie später bei Michael Jackson.

Beide Kgl. Hoftheater: das Residenztheater (links) und das Nationaltheater am Max-Joseph-Platz | Ansichtskarte, Verlag Rostock & Co, München (Motiv Nr. 96) | um 1900 | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

13 Residenztheater

MAX-JOSEPH-PLATZ 1

An der Stelle des heutigen Neuen Residenztheaters (1951) am Max Joseph- Platz ließ der Kurfürst von seinem Hofbaumeister François de Cuvilliés 1751–1753 ein Opernhaus errichten, das 1944 von Bomben zerstört wurde. Als erstes Theater wurde es 1896 mit einer Drehbühne ausgestattet. Hier gastierte 1902 die japanische Tänzerin Sada Yacco mit ihrem Ensemble. 1913 tanzte Clotilde von Derp die Rolle des Küchenjungen und des Schneidergesellen in Richard Strauss’ Ballettkomödie »Der Bürger als Edelmann«.

Beide Kgl. Hoftheater: das Nationaltheater und (links angeschnitten) das Residenztheater am Max-Joseph-Platz | Ansichtskarte, Fr. W Juxberg Kunstverlag, Frankfurt a. M. | um 1900 | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

14 Nationaltheater

MAX-JOSEPH-PLATZ 2

Neben dem alten Residenztheater mit seinen nur 560 Plätzen wurde ab 1811 das neue Königliche Hof- und Nationaltheater erbaut. Nach zwei Bränden vollendete Leo von Klenze 1825 den klassizistischen Bau. 1884–1917 war Flora Jungmann hier tätig, als Tänzerin und Ballettmeisterin. 1901 wagte sie ein Experiment, das Tanzspiel »Pan im Busch« von Otto Julius Bierbaum. Bei Jungmann an der Münchner Ballettschule studiert hatte der später in München 1917–1930 tätige Ballettmeister und Choreograph Heinrich Kröller, ein Reformer des Balletts.

Bonbonniere

15 Bonbonniere

NEUTURMSTRASSE 5

Das vornehme, mondän ausgestattete Kabarett-Theater befand sich in der Neuturmstraße 5 am Kosttor. Es wurde 1910 vom Theaterregisseur Emil Meßthaler (1869–1927), einem Freund und Förderer Frank Wedekinds, und der Schauspielerin und Chansonette Gussy Holl (1888–1966) gegründet. Bereits ein Jahr später gaben sie es wieder auf und verkauften es an den Gastronomen Hans Gruß, der es zu einem der bekanntesten Künstlerkabaretts machte. Erste Erfolge feierten hier Joachim von Seewitz und Valeska Gert mit ihren Tanzauftritten. Der Maler und Illustrator Walter Schnackenberg schuf mehrere Plakate.

Sabrina und Alexandra im Gespräch mit Brygida Ochaim über die Bonbonniere und die Auftritte der Tänzerin Valeska Gert | © Munich Dance Histories

Schauspielhaus, Blick vom Balkon auf Zuschauerraum und Bühne| Fotografie | © Münchner Kammerspiele, Kulturreferat der Stadt München

16 Schauspielhaus / Kammerspiele

MAXIMILIANSTR. 26–28

Auf der Rückseite bzw. im Garten des 1869–1871 von Friedrich Bürklein erbauten Doppelmietshauses an der Maximilianstraße errichtete Max Littmann 1901 das Schauspielhaus, das der Designer Richard Riemerschmid im Jugendstil ausstattete. In diesem der modernen Dramatik gewidmeten Theater fanden auch Aufsehen erregende Tanz- Gastspiele statt: Die Psychologische Gesellschaft präsentierte 1904, kuratiert/ unter Regie von Schrenck-Notzing, die »Traumtänzerin« Magdeleine G., auch der amtlich verbotene Auftritt der kanadisch- amerikanischen Tänzerin Maud Allan mit »The Vision of Salome« konnte 1907 nur in geschlossener Gesellschaft gezeigt werden. 1926 zogen die Kammerspiele in das Haus.

Sabrina und Alexandra führen durch die Kammerspiele | © Munich Dance Histories

Hotel Vier Jahreszeiten | Ansichtspostkarte, Fotografie (um 1900) | Verlag von Moch und Stern, München | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

17 Hotel Vier Jahreszeiten

MAXIMILIANSTRASSE 17 
(FRÜHER NR. 4)

Das ursprünglich als Wohnhaus errichtete Gebäude wurde 1858 zum Hotel umgebaut. Das imposante und luxuriöse Hotel zu den vier Jahreszeiten zählt seither zu den besten Häusern Münchens und Deutschlands. Hier begann Mary Wigman im September 1919 ihre erste Deutschlandtournee.

Maximilianstraße

18 Labans Wohnung

MAXIMILIANSTRASSE 46 
(FRÜHER NR. 24)

Der stilistisch einheitliche Boulevard der Maximilianstraße, heute Münchens Luxusmeile, wurde 1854–1864 von Friedrich Bürklein gebaut. In der Maximilianstraße 24, vierter Stock, (heute: Hausnummer 46) wohnte mit seiner Familie Rudolf von Laban, der Pionier des modernen Tanzes in Theorie und Praxis.

Villa Stuck | Ansichtspostkarte, Fotografie (um 1900) | Sammlung Betz, © Munich Dance Histories

19 Villa Stuck

PRINZREGENTENSTRASSE 60
(FRÜHER: ÄUSSERE PRINZREGENTENSTR. 4)

Auf dem Isarhochufer schuf sich Franz von Stuck 1897/1898 seine Künstlervilla als bis ins letzte Detail durchgestaltetes Gesamtkunstwerk, in »modernem« Design und antikisch-symbolistischer Ästhetik. Hier erläuterte und demonstrierte 1902 Isadora Duncan in Stucks Atelier ihre Tanzkunst, bevor sie im Künstlerhaus auftreten durfte. Stuck seinerseits feierte als Künstler die Vitalität des Tanzes und fotografierte seine Tochter Mary Stuck als Tänzerin.

Sabrina und Alexandra in der Villa Stuck | © Munich Dance Histories

Monacensia im Hildebrandhaus | Fotografie (2019) | Foto: Burkhard Mücke, Wikimedia Commons

20 Monacensia im Hildebrandhaus

MARIA-THERESIA-STRASSE 23

Das Gebäude wurde 1898 von dem Münchner Stararchitekten und Bauunternehmer Gabriel von Seidl für den berühmten Bildhauer Adolf von Hildebrand erbaut, nach dessen eigenen Plänen. Seit 1977 ist es die Heimstatt der Monacensia. Diese Institution der Münchner Stadtbibliothek birgt eine umfassende Bibliothek und Sammlung von Schriften aller Art über München sowie ein Literaturarchiv mit Manuskripten und Nachlässen Münchner Autor:innen, darunter der Nachlass des Tanzpublizisten Hans Brandenburg.

Sabrina und Alexandra führen durch die Monacensia | © Munich Dance Histories

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